Distickstoffmonoxid: die neueste und hippste Droge
Das Wort „Drogen“ wird im Zusammenhang mit Lachgas häufig diskutiert. Distickstoffmonoxid ist ein farbloses Gas mit der chemischen Formel N2O. Es wird unter anderem in der Medizin und Industrie eingesetzt, kann aber auch wegen seiner psychoaktiven Wirkung missbräuchlich konsumiert werden. Lachgas ist beispielsweise in Kartuschen oder Gasbehältern erhältlich. Weitere Informationen zum Thema finden sich unter lachgas-direkt.de.
Distickstoffmonoxid hat verschiedene Einsatzmöglichkeiten. In der Medizin wird es unter kontrollierten Bedingungen beispielsweise zur Sedierung und Schmerzlinderung eingesetzt und dabei in geeigneter Konzentration verabreicht. Der medizinische Einsatz ist nicht mit dem Freizeitkonsum gleichzusetzen. Lachgas kann bei missbräuchlicher Verwendung eine berauschende Wirkung entfalten und ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Auch die rechtlichen Regelungen zur Abgabe und Verwendung sollten beachtet werden.
Die Wirkung und Wirkungsdauer von Lachgas
Das Einatmen von Lachgas kann innerhalb kurzer Zeit eine berauschende Wirkung hervorrufen. Möglich sind unter anderem Schwindel, veränderte Wahrnehmung, Euphorie, Koordinationsstörungen oder Bewusstseinsstörungen. Auch Halluzinationen oder Ohnmacht können auftreten.
Die unmittelbare Wirkung kann vergleichsweise kurz anhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass anschließend automatisch wieder eine sichere Reaktions- und Koordinationsfähigkeit besteht. Nach dem Konsum sollte daher insbesondere auf das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen verzichtet werden.
Gesundheitsrisiken
Der Freizeitkonsum von Lachgas ist nicht risikofrei. Akute Risiken können unter anderem Sauerstoffmangel, Bewusstlosigkeit, Stürze und Erfrierungsverletzungen durch das stark abgekühlte Gas beziehungsweise die Behälter umfassen.
Bei häufigem oder intensivem Konsum kann Lachgas zudem den Vitamin-B12-Stoffwechsel beeinträchtigen. Dadurch können unter anderem neurologische Beschwerden und Nervenschäden auftreten. Besonders problematisch kann dies bei bereits bestehendem Vitamin-B12-Mangel sein. Auch während einer Schwangerschaft oder bei bestimmten Vorerkrankungen sollte Lachgas nicht ohne medizinische Indikation verwendet werden.
Von improvisierten Konsummethoden oder dem direkten Einatmen aus Kartuschen beziehungsweise Druckbehältern ist abzuraten. Medizinisches Lachgas wird unter kontrollierten Bedingungen und mit entsprechender Überwachung eingesetzt; diese Bedingungen bestehen beim Freizeitkonsum nicht.
Wer nach dem Konsum Beschwerden wie anhaltende Taubheitsgefühle, Kribbeln, Muskelschwäche, Probleme beim Gehen, Bewusstseinsstörungen oder andere ungewöhnliche Symptome feststellt, sollte medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
